Baubeschreibung
für das Projekt
Hinsbecker Straße 15-16
Düsseldorf-Niederkassel

Errichtet wird ein Mehrfamilienhauses mit vier Wohneinheiten und zehn Tiefgaragenstellplätzen.

Das Baugrundstück befindet sich linksrheinisch, rheinabwärts der Theodor-Heuss Brücke unmittelbar am Niederkasseler Deich.

Bei dem Objekt handelt es sich um das Kopfgrundstück der Sackgasse Hinsbecker Straße. Alle Wohnungen werden über ein gemeinsames Treppenhaus mit Aufzug erschlossen.

ROHBAU
Fundament
Die Bodenplatte wird in wasserdichtem Beton, Streifen- und Einzelfundamente in Stahlbeton gemäß Statik und unter Berücksichtigung der behördlichen Auflagen ausgeführt.

Wände
Alle tragenden Außenwände im Keller und in der Tiefgarage werden nach statischen Erfordernissen in wasserdichtem Beton ausgeführt (weiße Wanne). In den Wohngeschossen werden alle tragenden Wände in Kalksandsteinmauerwerk und / oder Stahlbeton nach statischen Erfordernissen errichtet.

Die nicht tragenden Innenwände in den Wohngeschossen werden als Gipskarton-Ständer-Wände beidseitig mit Gipskarton doppelt beplankt (2 x 12,5 mm) oder beidseitig mit Massivplatten (1 x 25 mm) oder als Gasbetonleichtbauwand, beidseitig verputzt, nach Vorschrift erstellt.

Geschossdecken
Die Decken und Unter-/Überzüge werden entsprechend der statischen Berechnung in Ortbeton ausgeführt.

Die Treppenläufe und Treppenpodeste im Treppenhaus werden in Stahlbeton hergestellt. Zur Vermeidung von Schallbrücken werden diese schallentkoppelt von den Treppenhauswänden und Deckenplatten verbaut (z.B. Schöck-Tronsolen).

Die Treppenpodeste erhalten einen trittschallisolierten Aufbau mit Natursteinbelag.

Die Balkonplatten werden zur Vermeidung von Kältebrücken von den Deckenplatten getrennt (z.B. Schöck-Isokorb).

Die lichten Höhen betragen im Erd- und in den Obergeschossen ca. 2,45 m, bis 2,60 m, im Untergeschoss ca. 2,60 m, im Dachgeschoss außerhalb der Schrägen ca. 2,60 m.

Die Geschossdecken sowie die Tiefgaragendecke werden gemäß Statik in der notwendigen Stärke aus Stahlbeton hergestellt.

Ausführung
Aus Gründen der Planung, Statik, Materialbeschaffung und anderen bautechnischen Gründen, kann die Ausführung von Decken und Wänden sowohl in Ortbeton, mit Filigrandecken, Filigranwänden, als auch mit Fertigbauelementen ausgeführt werden.

Dach
Das Dach einschließlich der Dachaufbauten wird als Holzkonstruktion gemäß statischen Erfordernissen errichtet.

Die Dachfläche wird mit anthrazitfarbenen Dachsteinen auf einer Unterkonstruktion mit Konterlattung und Unterspannbahn eingedeckt.

Die Dachaufbauten werden seitlich eine weiße Putzoberfläche erhalten. Die Dachterrasse wird nach Dachdeckerrichtlinien und DIN mit Dichtungsbahnen abgedichtet. Die Wärmedämmung wird gemäß Wärmeschutzverordnung ausgeführt und beträgt mindestens 20 cm. Die Entwässerung erfolgt über Rinnen und Fallrohre aus Zink. Alle Wohneinheiten erhalten einen Anschluss für einen Kamin.

FASSADE
Außenwandflächen
Die Außenwandflächen werden mit einem Wärmedämm-Verbundsystem, bestehend aus Dämmung gemäß Wärmeschutznachweis und Putz, weiß, bekleidet.

In Sockelbereichen wird ein Sockelputz aufgebracht.

Fenster und Fenstertüren
Die Fenster und Fenstertüren werden als Holzfenster aus Hartholz mit Sprossen (Farbe weiß) gemäß Wärmeschutznachweis mit 2-Scheiben-Isolierverglasung nach Anforderungen der Energiesparverordnung als Einbruch hemmende Verglasung (WK2 innen VSG 6 mm, 7 Pilzkopfverriegelungen pro Flügel, abschließbar) mit erhöhtem K-Wert (1,1) und mit umlaufender Dichtung hergestellt.

Die formschönen Fenster- und Türgriffe sind aus Alu in weiß. Alle Fenster werden mit Dreh- oder Drehkippbeschlägen bzw. als Schiebetüren ausgeführt. An den großen Fensterelementen sind einige Seitenteile festverglast.

Lichtschächte werden mit einem von innen gesichertem Gitterrost abgedeckt. Innere und äußere Fensterbankabdeckungen sind aus Naturstein.

Alle Außenfenster und –Türen erhalten elektrische Rolladenschalter mit Einzelsteuerung pro Fenster bzw. Tür und einer Zentralsteuerung pro Wohneinheit.

Haustüranlage
Der Hauseingang ist überdacht. Das Haustürelement wird als geschlossene doppelflügelige Türe in Holz mit aufgesetzten Profilen, integriertem Türschließer und feststehenden Seitenteilen aus Glas ausgeführt. Über dem Türelement wird ein festverglastes Oberlicht mit Sprossen eingesetzt. Die Beschläge sind aus Massiv-Messing verchromt.

Die Briefkasten-, Gegensprech- und Klingelanlage mit Videomodul und elektrischem Türöffner wird seitlich der Haustür angeordnet.

AUSBAU
Decke über dem Dachgeschoss / Dachschräge
Die Dachschrägen werden mit Wärmedämmung nach Wärmeschutznachweis, Dampfsperre und Gipskartonverkleidung, glatt gespachtelt und mit einem hellen Anstrich versehen.

Fußböden
Die Fußböden in den Wohnungen erhalten einen schwimmenden Estrich auf einer Trittschall- und Wärmedämmung gemäß Schall- und Wärmeschutzverordnung.

Die Küchen, Bäder und WC-Räume erhalten einen Bodenbelag aus Naturstein oder Fliesen, Materialpreis 80 €/m2 netto incl. Fußleisten. Alle übrigen Räume erhalten Parkettböden oder Steinböden nach Mustervorlage zu einem Materialpreis von 80 €/m2 netto. Nach Wahl des Käufers wird die Oberfläche versiegelt oder geölt. Es wird eine dem verlegten Material angepasste Sockelleiste montiert.

Die Kellerräume erhalten einen Verbundestrich mit Fliesenbelag. Die Balkone und Dachterrassen erhalten einen Belag aus Werksteinplatten.

Innenwand- und Deckenflächen
Die Wand- und Deckenflächen in den Wohngeschossen werden verputzt, gespachtelt und erhalten einen weißen Anstrich. Die Wandflächen der Kellerräume werden aus Kalksandstein-Planelementen, verputzt, ausgeführt und mit einem weißen Anstrich versehen. Die Wandflächen in den Bädern und WC-Räumen werden bis auf Höhe der Installationswände (ca. 1.40 m) gefliest. Darüber werden die Wände verputzt, gespachtelt und erhalten einen hellen Anstrich, Farbton nach Wahl des Käufers. Die Ablagen auf den Installationswänden werden in Marmor oder Granit ausgeführt. Der Duschbereich wird raumhoch gefliest. In den Küchen ist ein 60 cm hoher Fliesenspiegel im Bereich der Arbeitsplatten vorgesehen.

Treppenhaus
Die Treppenraumwände erhalten einen Glattputz und werden mit einem hellen Anstrich versehen. Das Treppenhaus erhält einen Fliesenbelag mit eingelassenen Granitstreifen im Bereich der Haustür und der Wohnungseingangstüren. Die Handläufe werden aus Edelstahl V2A ausgeführt. Die Temperierung des Treppenhauses erfolgt über einen Heizkörper, dieser wird über den Zähler für die Gemeinschaftsräume abgerechnet.

Innentreppen
Die Treppen innerhalb der Wohnungen werden nach Wahl des Erwerbers als Stahlbeton- oder Stahltreppe, belegt mit Stufen aus Holz, verbaut. Die Handläufe werden aus Holz- oder Edelstahl ausgeführt.

Wohnungseingangs- und Innentüren
Die Wohnungseingangstüren werden als Spezialtürblatt in schwerer Ausführung mit Stahlzargen gefertigt.

Sie erhalten einen Spion, Sicherheitsbeschlag mit Aufbohrschutz, Dreifachverriegelung, Bekleidung mit eingebautem Sicherheitsschließblech, und zur Schalldämmung eine eingefräste, absenkbare Bodendichtung (Schall-Ex oder gleichwertig). Die Türblätter sind als glattes Türblatt mit Doppelfalz in weiß lackiert vorgesehen. Die Zargendurchgangshöhe beträgt ca. 2,20 m.

Die Beschläge, außen Knopf, innen Drücker, sind aus Massiv-Messing verchromt und werden für Profilzylinder der Schließanlage vorgerichtet.

Die Innentüren sind als glattes Türblatt mit Röhrenspankern und mit aufgesetzter Profilleiste in weiß lackiert vorgesehen. Die Drückergarnituren sind aus Massiv-Messing verchromt. Die Zargendurchgangshöhe beträgt ca. 2,20m.

Die Technikräume und Flurabschlüsse zum Treppenhaus werden, den brandschutztechnischen Anforderungen (z.B. F30-RS) entsprechend, mit Stahltüren in Stahlzargen versehen, die einen weißen Anstrich erhalten.

HAUSTECHNIK
Elektroinstallation
Elektroversorgung
Die Elektroversorgung erfolgt durch Anschluss an das Netz des Energieversorgers.

Die Ausführungen aller elektrischen Anlagen werden gemäß aller bestehenden Vorschriften gemäß VDE, VDI, DIN und EVU vorgenommen.

Im Untergeschoss werden die Zählertafeln und die Sicherungsverteilung installiert. Die Unterverteilungen für die jeweiligen Wohnungen werden innerhalb der Wohnungen mit automatischen Sicherungselementen untergebracht.

Elektroausstattung
Im Untergeschoss im Bereich der Nutzkeller sowie in der Tiefgarage erfolgt die Installation Aufputz mit den notwendigen Leuchtstofflampen und Sicherheitsarmaturen. In jedem Wohnungskeller wird neben der Leuchte mit Ausschalter eine Steckdose installiert. Diese Beleuchtung ist auf den jeweiligen Wohnungszähler geschaltet. Die Installation im Treppenhaus wird als Unterputz- bzw. Imputz-Installation in Stegleitung bzw. NYM-Kabel ausgeführt. Die Beleuchtung wird über Taster und Bewegungsmelder geschaltet.

Im Treppenhaus werden ansprechende Wandleuchten installiert. In den Wohnungen erfolgt die Installation Unterputz bzw. Imputz in Stegleitungen bzw. NYM-Kabel.

Es werden Steck- und Anschlussdosen und Wand- bzw. Deckenauslässe für Lampenanschlüsse hergestellt.

Zusätzlich werden 30 Stück Einbauleuchten laut Planvorschlag vorgesehen. Entsprechend den Erfordernissen werden die Schaltungen als Einfach-, Wechsel- oder Serienschaltung oder als Relaisschaltung ausgebildet.

Das Schalterprogramm wird in weiß, Fabrikat Gira oder gleichwertig ausgeführt.

Für die Radio- und Fernsehversorgung erfolgt der Anschluss an das Kabelnetz, wenn der zuständige Betrieb einem Kabelanschluss zustimmt. Falls nicht, wird eine Satellitenanlage nach Stand der Technik eingebaut.

Im einzelnen sind für jede Wohneinheit folgende Anschlüsse als Mindestausstattung vorgesehen:

Wohnen
2 Deckenbrennstellen
2 Einfachsteckdosen, schaltbar
1 Elektro-Bodentank mit 2 Einfachsteckdosen, schaltbar
6 Einfachsteckdosen
1 Zweifachsteckdose
1 Dreifachsteckdose
2 Antennensteckdosen
1 Leerrohr für Telefonanschluss

Essen
1 Deckenbrennstelle
4 Einfachsteckdosen

Schlafen
1 Deckenbrennstelle
2 Einfachsteckdosen, schaltbar
2 Einfachsteckdosen
2 Zweifachsteckdose
1 Antennensteckdose
1 Leerrohr für Telefonanschluss

Ankleide
1 Deckenbrennstelle
1 Einfachsteckdose

Gast/Arbeiten/Kind
1 Deckenbrennstelle
4 Einfachsteckdosen
2 Zweifachsteckdose
1 Antennensteckdose
1 Leerrohr für Telefonanschluss

Küche
1 Deckenbrennstelle
1 Wandbrennstelle
1 Anschluss für E-Herd
1 Steckdose für Spülmaschine
1 Steckdose für Waschmaschine
1 Steckdose für Kondenstrockner
1 Anschluss Dunstabzughaube
1 Zweifachsteckdose für Kühl-/Gefrierkombination
4 Einfachsteckdosen
3 Zweifachsteckdose

Bad
1 Deckenbrennstelle
2 Wandbrennstelle
2 Zweifachsteckdosen

WC
1 Wandbrennstelle
1 Einfachsteckdose

Flur
1 Deckenbrennstelle
1 Einfachsteckdose

Diele/Garderobe
2 Deckenbrennstellen
2 Einfachsteckdosen
1 Telefonanschluss in Kombination mit Einfachsteckdose
1 Klingel mit Rufunterscheidung
1 Schalter für Treppenhauslicht in Türsprechanlage integriert
1 Türsprechanlage mit Videoüberwachungsanlage der Eingangstür

Hauswirtschaftsraum
1 Deckenbrennstelle
1 Einfachsteckdose
2 Doppelsteckdosen

Terrassen und Balkone
2 Wandbrennstellen mit Außenleuchten von innen schaltbar
2 Außensteckdosen von innen schaltbar zusätzlich: erforderliche Elektroschalter für Markisen.

Die Außenbeleuchtung wird über einen Bewegungsmelder mit Dämmerungsschalter gesteuert. Alle Räume mit Außenfenstern erhalten Rolladenschalter mit zusätzlicher Zentralsteuerung.

Bei innenliegenden Bädern / WC Räumen wird eine mit einem Elektromotor versehene Belüftungsanlage installiert, deren Steuerung über die Lichtschaltung mit zusätzlichem Nachlauf-Relais vorgenommen wird.

Alle Wohnungen erhalten eine Türsprechanlage mit Video-Modul, welche mit dem Haupttor und der Haustür verbunden ist.

Heizungsinstallation
Es wird eine, über Außenthermostat gesteuerte, Heizung- und Warmwasserbereitung mit modernster Gas-Brennwerttechnik eines deutschen Markenfabrikates installiert. Die moderne und energiesparende Heizungsanlage wird im Untergeschoss installiert und ist mit einer Zeitschaltuhr zur Nachtabsenkung versehen. Ergänzend werden auf dem Dach Sonnenkollektoren installiert, die die Wärme durch Sonneneinstrahlung über ein Rohrleitungssystem dem bivalenten Speicher-Wassererwärmer für Trinkwasser sowie zur Heizungsunterstützung im Heizraum zuführt. Dadurch werden der Verbrauch der Primärenergie sowie die Betriebskosten reduziert.

Die Wohnungen werden über eine Fußbodenheizung beheizt. Innerhalb der Wohnungen befinden sich die entsprechenden Heizkreisverteiler im Bereich der Garderoben mit Wärmemengen-zähler und Thermostaten. Es werden Einzelraumthermostate zur individuellen Beheizung einzelner Zimmer installiert. Bäder und Dusch-WCs werden zusätzlich mit einem formschönen Handtuch-Heizkörper ausgestattet. Im Treppenhaus und in den laut Wärme-bedarfsrechnung erforderlichen Nutzräumen des Untergeschosses werden moderne Plattenheizkörper mit Thermostatventilen installiert.

Sanitärinstallation
Allgemeines
Die Wasserversorgung erfolgt durch Anschluss an das Netz der Stadtwerke. Die Abwasserleitungen für Schmutz- und Regenwasser werden an das städtische Kanalnetz angeschlossen. Die zentrale Warmwasserbereitung erfolgt über die Heizungsanlage und Warmwasserspeicher.

Jede Wohnung erhält einen Abgang vor der Versorgungsleitung (warm und kalt) mit Absperreinrichtung und Verbrauchsmessung innerhalb der Nassräume (bei externer Lage der Küche ein weiterer Abgang). Versorgt werden Badewannen, Duschen, Waschtische, Handwaschbecken sowie Küchenspülen.

Je Wohnung ist in der Küche und im Hauswirtschaftsraum für die Waschmaschine bzw. Spülmaschine ein Kaltwasseranschluss vorgesehen.

Jede Wohnung erhält je Balkon und Terrasse eine frostsichere Außenzapfstelle. Die Erdgeschosseinheiten erhalten je eine zusätzliche Außenzapfstelle zur Versorgung des Gartens.

Sanitäre Ausstattung
Küche
Die Küchen erhalten eine Anschlussmöglichkeit für Spüle, Geschirrspülmaschine und Waschmaschine.

Hauptbäder/Duschbäder/Gäste-WCs
Es sind verchromte Armaturen von Dornbracht, Serie Madison“ vorgesehen.

Die Waschtische sind von Duravit, Serie 1930“, Farbe weiß, 70 x 50 cm, die mit einer Säule sowie einer Dreilocharmatur ausgestattet werden. Im Gäste-WC hat der Waschtisch eine Größe von 50 x 36.5 cm und wird ohne Säule ausgeführt und mit einer Zweigriffarmatur versehen.

Es kommen Toiletten als wandhängende Tiefspüler und wandhängende Bidets aus der gleichen Serie zur Ausführung.

Die Badewannen werden als Einbauwannen in Stahl, emailliert / Kunststoff Fabrikat Kaldewei 180 x 80 cm, oder gleichwertig ausgeführt. Sie werden mit einer Wannen-Wand-Batterie mit Brausegarnitur der Marke Dornbracht versehen.

Die Duschwannen werden als Einbauwannen in Stahl, emailliert, Fabrikat Kaldewei in flacher Ausführung mit speziellem Patentablauf ausgeführt. Es wird eine Brausebatterie für Wandmontage mit einer Duschgarnitur der Marke Dornbracht komplett mit Stange montiert.

Die Duschen erhalten Türen aus klarem Float-Echtglas mit polierten Kanten.

Je Toilette wird eine Toiletten-Bürstengarnitur und einPapierrollenhalter ohne Deckel der Firma Dornbracht, Serie Madison, montiert.

Eleganz erhalten die Bäder zusätzlich durch großflächige Spiegel und Ablagen in Marmor oder Granit.

Heizungsraum
Hier wird ein Ausgussbecken mit Kaltwasseranschluss und 5-Liter-Warmwasserboiler installiert.

Lüftungsinstallation
Alle Bäder, WC- und Hauswirtschaftsräume werden mit mechanischen Lüftern ausgestattet, die Schaltung erfolgt über einen Feuchtigkeitssensor.

Aufzugsanlage
Es wird eine Aufzugsanlage mit Notrufsystem installiert, die alle Ebenen von Untergeschoss bis Obergeschoss anfährt. Die Aufzugskabine ist für 4-6 Personen zugelassen und kann mit einem Rollstuhl befahren werden. Als Bodenbelag ist der Steinbelag des Treppenhauses vorgesehen. Die Aufzugsschachttüren sind aus Edelstahl. Die Kabinendecke aus poliertem Edelstahlblech wird mit integrierten Halogeneinbaustrahlern versehen. Die Kabinentüren sind aus mattem Edelstahl und automatisch öffnend. Auf den beiden Wänden ohne Türen ist eine Spiegelverblendung vorgesehen.

Offene Kamine
Alle Wohnungen erhalten einen eigenen Kaminzug, vorbehaltlich der Machbarkeit der Ausführung, gemäß den Auflagen und vorbehaltlich der Zustimmung des Bezirksschornsteinfegers zum Anschluss eines offenen Kamins. Der Kamin ist nicht Bestandteil des Vertrages.

Falls kein anderer Weg zum Reinigen der Kamine für den Schornsteinfeger gefunden wird, erklärt sich der Käufer der Dachgeschosswohnung einverstanden, dass der Schornsteinfeger zur Kontrolle und Wartung über eines der Dachflächenfenster nach Absprache Zugang zum Dach erhält.

TIEFGARAGE
Die Tiefgarage wird insgesamt aus wasserdichtem Beton nach Statik erstellt. Der Tiefgaragenboden wird maschinell geglättet. Die Zufahrtsrampe erhält eine raue Betonoberfläche (z.B. Riffelung), welche im Winter über das im Haus vorhandene Heizsystem Schnee- und Eisfrei gehalten wird. Die Ausrundungen der Rampenneigung sind für PKW in Standardausführung ausgelegt. Eine Gewähr für die Befahrbarkeit mit tiefergelegten Fahrzeugen mit Sonderbereifung, Spoiler etc. kann nicht übernommen werden. Es sind insgesamt zehn Tiefgaragenstellplätze vorgesehen. Die Einstellplätze werden markiert und nummeriert, Wände und Decken erhalten einen hellen Anstrich.

Die Elektroinstallation erfolgt als Aufputz-Installation mit Tastschaltern und Bewegungsmeldern, erforderlichen Steckdosen und Leuchtstofflampen. Mit Öffnen des Tiefgaragentores wird das Tiefgaragenlicht automatisch eingeschaltet. Das Tiefgaragentor wird über Schlüsselschalter elektrisch betätigt und ist zeitverzögert selbstschließend. Zusätzlich steht für jeden Stellplatz ein Handsender zur Fernbedienung zur Verfügung.

Die Be- und Entlüftung ist als natürliche Lüftung geplant, wenn das TÜV-Gutachten dieser Ausführung zustimmt, ggf. wird eine mechanische Entlüftung montiert.

AUSSENANLAGEN
Grundstückseinfriedungen/Gartenfläche
Das Grundstück wird zum Wendehammer hin durch eine formschöne, dem Stil des Hauses entsprechende Metallgeländerkonstruktion und verputzte und im Farbton des Hauses gestrichenen Mauerpfeiler abgetrennt.

Der Vorgarten wird stilgerecht mit hellem Kies, Rankpflanzen, Rhododendren und Kugelbüschen gestaltet.

Die Gartenfläche erhält eine ca. 30 cm hohe Schicht Mutterboden und wird vollflächig mit Rollrasen versehen. Die weitere Gartengestaltung wird nach Planung des Gartenplaners ausgeführt.

Die Gärten erhalten eine Terrasse aus anthrazitfarbenem Werkstein. Die straßenseitigen Lichtschächte erhalten einen Kiesbelag. Die oberen Kanten werden mit einer Abdeckung aus anthrazitfarbenem Werkstein versehen.

Zuwegung
Der Zugangsweg von der Strasse zum Haus wird mit Werksteinen und Granitpflaster versehen. Der Weg von der Straße zur Hauseingangstür wird mit Außenleuchten bestückt, welche durch einen Dämmerungsschalter gesteuert und an den Allgemeinstromzähler angeschlossen werden.

Einschränkung der Gewährleistung
Da Setzungen des Erdreiches im Bereich der Pflasterflächen durch das Verfüllen des Arbeitsraumes nicht auszuschließen sind, wird hierfür die Gewährleistung nicht übernommen. Da das Pflaster im Sandbett verlegt wird, ist eine spätere Anhebung unproblematisch.

Diese Gewährleistungsbeschränkung bezieht sich ausschließlich nur auf Schäden durch Setzung des Erdreiches der Pflasterflächen.

Silikonfugen sind Wartungsfugen, die regelmäßig kontrolliert und ggf. im Auftrag des Wohnungseigentümers erneuert werden müssen.

Mülltonnenstellplatz
Entsprechend der Planung und den Bestimmungen des örtlichen Entsorgungsbetriebes wird ein befestigter Mülltonnenstandplatz an der straßenseitigen Grundstücksgrenze errichtet. Zum Vorgarten hin wird dieser Bereich durch ein bepflanztes Rankgitter optisch abgetrennt.

BAUREINIGUNG
Die Wohnungen werden vor Übergabe an den Käufer gereinigt.

ALLGEMEINE HINWEISE
Änderungen in der Planung und Ausführung, den vorgesehenen Materialien und der vorgesehenen Ausstattung sind vorbehalten, soweit sie aus technischen Gründen oder aus Gründen der Materialbeschaffung zweckmäßig sind und mit gleichwertigen Materialien durchgeführt werden, baulich keine Nachteile hervorrufen und keine Qualitätsminderung mit sich bringen.

Änderungen auf Grund von behördlichen Auflagen oder gesetzlichen Bestimmungen bleiben vorbehalten und werden vom Käufer anerkannt. Die Erstellung von Leitungsschächten und Installationswänden, die in den Exposéplänen zunächst nicht darstellbar sind, bleibt vorbehalten.

Änderungswünsche (Planung, Ausstattung, Materialien) eines Käufers an seiner Wohnung sind jederzeit möglich, soweit es der Bautenstand zulässt, die Änderungen technisch durchführbar sind und sie nicht gegen die Interessen der Wohnungseigentümergemeinschaft gerichtet sind. Die Änderungen sind mit dem Verkäufer abzuwickeln und rechtzeitig schriftlich zu beauftragen.

Die in den Grundrissen und Zeichnungen dargestellten Einrichtungen und Einbauten (z.B. Einbauschränke, Küchen) sind nicht Bestandteil der Ausstattung. Sie dienen lediglich als Möblierungsvorschlag.

Die Wasser- und Wärmemengenzähler sollten immer auf dem neuesten Stand der Technik sein. Sie sind daher nicht im Ausstattungsumfang enthalten, sondern werden über die Hausverwaltung von den Wohnungseigentümern gemietet.